Eintrag 02 – Braucht es nur einen Hoodie?

In den Gesprächen mit Produzenten ging es viel um Gewicht.
Um Machbarkeit.
Um Preis.

Und irgendwann kam die ehrliche Frage auf:

Ist ein extrem schwerer Hoodie wirklich der richtige Start?

Oder bauen wir uns gerade ein Produkt,
das zwar stark wirkt –
aber zu wenige erreicht?

Der Gedanke war unbequem.

Denn „schwer“ klang nach Qualität.
Nach Haltung.
Nach Abgrenzung.

Aber Qualität heißt nicht automatisch:
maximal.

Zwischen Anspruch und Reichweite

Wir haben gemerkt:

Wenn wir eine Marke fürs Handwerk aufbauen wollen,
muss sie getragen werden.

Nicht nur bewundert.

Nicht nur diskutiert.

Sondern wirklich getragen.

Und vielleicht braucht es dafür
neben dem maximal schweren Hoodie
noch etwas anderes.

Nicht als Ersatz.
Sondern als Einstieg.

So entstand ein neuer Gedanke

Was wäre, wenn es zwei Richtungen gibt?

Ein Produkt mit maximaler Substanz.
Und eines, das näher am Alltag ist.

Nicht dünn.
Nicht beliebig.
Aber erreichbarer.

Dieser Gedanke hat etwas verändert.

Nicht, weil wir vom Anspruch abrücken.
Sondern weil wir anfangen, strategischer zu denken.

Klar ist:

Wir bauen keine schnelle Lösung.

Aber wir bauen auch nichts,
das am Ende nur wenige tragen.

Das hier ist kein Richtungswechsel.
Es ist ein Lernprozess.

Fortsetzung folgt.

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